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Meldung von t3n.de vom 07.02.2014: "Vorsicht, Linknetzwerk! - Google bestraft deutsche SEO-Agentur und ihre Kunden".

Warnung für alle Kunden

Dieser Bugschuß von Google auf eine nicht näher genannte deutsche SEO-Agentur soll natürlich vor allem die Kunden warnen, in Zukunft keine Links mehr zu kaufen, da dies gegen die Google Richtlinien für Webmaster verstößt.

Gleichzeitig ist es aber auch ein unmißverständliches Zeichen für SEO-Agenturen, sich keiner Linknetzwerke mehr zu bedienen.

Vorgehen von SEO-Agenturen zum Linkaufbau

Sogenannte SEO-Agenturen versprechen ihren Kunden schnellen und unkomplizierten Linkaufbau, weil Backlinks natürlich ein wichtiger Ranking-Faktor sind. Das stimmt soweit, doch gekaufte Links sind definitiv nichts wert und haben eher den gegenteiligen Effekt, da gekaufte Links gegen die Richtlinien von Google verstoßen und somit abgestraft werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Google aufgrund ausgeklügelter Algorithmen oder manueller Untersuchung Linknetzwerken auf die Schliche kommt.

Das Nachsehen haben vor allem die Kunden dieser SEO-Agenturen. Diese müssten eigentlich ihr Geld von den Agenturen zurückfordern, da es sich bei Linkkauf nunmal um unlautere Methoden handelt.

Die Regeln sind bekannt

SEO-Agenturen sind dazu angehalten, sich nicht einfach ein prima Geschäftsmodell auszudenken, mit dem man Kunden scheinbar SEO verkauft, sondern sich überhaupt erstmal an die Richtlinien von Google zu halten. Google unterhält einen Blog, in dem diese Warnungen schon Tage, bevor sie in technik-lastigen Blogs und Magazinen auftauchen, stehen.

Siehe Blog-Beitrag von Google Webmaster Zentrale vom 03.02.2014: "Unnatürliche Links und Anträge auf erneute Überprüfung" mit vielen weiteren Links auf weitergehende Informationen.

Die Folgen von Verstößen gegen Google Richtlinien

Schon 2006 gab es einen großen Schreck, als BMW aus dem Google-Index gebannt wurde, weil dort von der beauftragten SEO-Agentur unlautere Maßnahmen durchgeführt wurden. Hier der Link zum Artikel im Spiegel: "Suche manipuliert: Google straft BMW ab". Selbst große Firmen sind also nicht dagegen gefeit, wenn deren SEO-Agenturen sich nicht an die Regeln halten.

Was sollen Betroffene tun?

Nichts. Rufen Sie Ihre SEO-Agentur an und teilen Sie dieser mit, daß Sie ab sofort keine gekauften Links mehr wünschen, da dies gegen die Google Richtlinien verstößt. Aber lassen Sie bitte nicht massenhaft Ihre bereits gekauften Links löschen!

Machen Sie die Situation nicht durch kopflose Entscheidungen schlimmer. Wenn Sie Ihre gekauften Links auf Schlag löschen lassen, bestätigen Sie Google damit erstmal, daß Sie tatsächlich gekaufte Links hatten und nimmt sich Ihre Website sowie Ihre SEO-Agentur und deren Seiten unter die Lupe.

Google hat schon einmal mit einer "Ente" viele Unternehmen in Angst und Schrecken versetzt, die daraufhin alle ihre gekauften Links haben löschen lassen, was eine gewaltige Rankingverlustwelle losgetreten hatte.

Sie wurden nicht erwischt, sondern nur gewarnt. Verhalten Sie sich also so, daß Sie zukünftig (ab sofort) auf weitere gekaufte Links verzichten und zeigen Sie sich nicht selbst bei Google an, indem Sie Ihre gekauften Links löschen lassen.

Verwenden Sie ab sofort einen Dienstleister, der Ihnen thematisch passende Links verschafft, die nicht gekauft werden und einen Mehrwert für den Leser Ihrer Seite darstellen. Dies ist natürlich sehr viel zeitaufwendiger als "mal eben" 2.000 Backlinks zu kaufen. Aber besser für Sie.

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