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Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Es ist Montagmorgen. Ihr Marketing-Team oder Ihre Agentur legt Ihnen den Monatsreport vor. Die Zahlen sind grün.
Sektkorken knallen. Schulterklopfen.
Dann gehen Sie in die Vertriebsabteilung. Die Stimmung dort? Am Boden. Die Telefone laufen heiß, aber die Mitarbeiter sind frustriert. „Die Leads taugen nichts“, hören Sie. „Die haben kein Budget“, „Die wollten nur mal gucken“, „Die wussten gar nicht, was wir genau machen.“
Sie haben ein klassisches Paradoxon: Das Marketing liefert Rekordzahlen, aber der Umsatz bewegt sich kaum.
Der Grund dafür ist ein Phänomen, das ich das „Popcorn-vs-Steak“-Problem nenne. Und es ist die gefährlichste Falle im modernen B2B-Marketing.
Popcorn ist faszinierend. Eine Handvoll Maiskörner explodiert zu einem riesigen Eimer Volumen. Es riecht gut. Es sieht nach viel aus. Es macht Spaß.
Aber es besteht zu 90% aus Luft.
Im Marketing sind „Popcorn-Leads“ Kontakte, die durch Lautstärke, Neugierde oder falsche Versprechungen gewonnen wurden.
Sie füllen Ihr CRM-System (den Eimer) bis zum Rand. Es sieht so aus, als hätten Sie genug Essen für Wochen. Aber wenn Sie versuchen, davon satt zu werden (Umsatz zu machen), verhungern Sie.
Ein Steak hat wenig Volumen. Es ist kompakt. Es ist teuer. Es sieht auf dem Teller vielleicht sogar klein aus im Vergleich zum riesigen Popcorn-Eimer.
Aber es hat Substanz. Es ist Protein. Es macht satt.
Im Marketing sind „Steak-Leads“ Kontakte, die durch Relevanz, Autorität und echte Problemlösung gewonnen wurden.
Diese Leads kommen nicht zu Ihnen, um unterhalten zu werden. Sie kommen, um zu kaufen.
Warum lieben Agenturen und Marketing-Manager Popcorn? Weil es sich leicht zählen lässt. „Wir haben Ihnen 500 Leads gebracht!“ klingt besser als „Wir haben Ihnen 15 Leads gebracht.“
Aber lassen Sie uns rechnen. Und hier wird es schmerzhaft für jeden Geschäftsführer.
Das Ergebnis ist identisch (2 Kunden). Aber der Weg dahin ist radikal anders.
Im Szenario A haben Sie Ihre teuerste Ressource – die Zeit Ihrer besten Vertriebler – verbrannt, um „Nein“ zu hören. Sie haben Heuhaufen durchsucht.
Im Szenario B haben Ihre Vertriebler fast nur mit qualifizierten Leuten gesprochen. Sie waren motiviert. Sie hatten Zeit, die Kunden exzellent zu betreuen.
Wenn die Mathematik so klar ist, warum jagen 90% der Unternehmen immer noch dem Volumen hinterher?
Der Wechsel von Quantität zu Qualität erfordert Mut. Sie müssen bereit sein, 90% der Leute nicht anzusprechen, um die 10% richtigen magnetisch anzuziehen.
Das nennt man Liquid Marketing. Hier sind drei Schritte:
Popcorn-Marketing schreit: „KAUF MICH! RABATT! SCHNELL!“ Steak-Marketing sagt: „Hier ist, wie du dein komplexes Problem löst.“ Ersetzen Sie platte Werbeslogans durch tiefgehende Artikel, Fallstudien oder hilfreiche Rechner.
Im klassischen Marketing wollen wir es dem Nutzer so einfach wie möglich machen („Klick hier!“).
Wenn Sie Steak wollen, bauen Sie absichtlich kleine Hürden ein.
Jeder, der hier abspringt, hat Ihrem Vertrieb gerade 20 Minuten Zeit gespart.
Hören Sie auf, Ihren Erfolg an Klicks oder rohen Lead-Zahlen zu messen.
Fangen Sie an, „Time-to-Close“ (Wie lange braucht der Vertrieb?) und „Lead-Value“ zu messen.
In einer Welt voller Lärm ist Substanz die einzige Währung, die nicht an Wert verliert.
Wenn Sie das nächste Mal auf Ihren Marketing-Report schauen und die Lead-Zahlen explodieren, stellen Sie sich die Frage: „Wird mein Unternehmen davon satt? Oder ist das nur ein riesiger Eimer Luft?“
Trauen Sie sich, weniger Leads zu haben. Solange es die richtigen sind.
Selbsttest: Wollen Sie wissen, wie viel Zeit Ihr Vertrieb aktuell verschwendet? Nutzen Sie unseren kostenlosen Popcorn-vs-Steak Rechner, um Ihre Lead-Effizienz zu prüfen.