Was es mit dieser Überschrift auf sich hat, erfährst du am Ende des Artikels. Zunächst eine wichtige Frage: Weißt du, woher die Besucher deiner Internet-Seite kommen? – Wie sieht die prozentuale Verteilung deiner Besucher auf die 3 Bereiche „Direktbesucher“, „Suchmaschine“, „Verweisende Website“ aus? Sofern du nicht schon Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung selbst oder durch Fachleute hast vornehmen lassen, wird bei dir höchstwahrscheinlich der Großteil der Besucher aus dem Bereich „Direktbesucher“ kommen. Das bedeutet, Menschen, die deine Internet-Adresse bereits vorher kannten, geben sie in den Browser ein oder kommen über ein Bookmark in deinem Webbrowser auf deine Seite. Das sind also du selbst, deine Mitarbeiter und vielleicht Kollegen / Freunde / Familie. Du hast also schon einige Hundert oder Tausend Besucher pro Monat auf deinen Seiten und denkst, alles ist gut. Du hast evt. einer Firma oder einer Person wenig oder viel Geld für die Erstellung deiner Internetseiten gegeben und bist zufrieden. „Das mit dem Internet“ hast du erledigt. Das ist leider ein wenig verkehrt. Wenn du weiterliest, siehst du, warum das ein Denkfehler ist und wie du diesen selbst wieder beheben kannst, kostenlos.
Die ideale Website
Eine gesunde, starke Website zieht weitaus mehr Besucher pro Monat. Die Besucher finden die ideale Website interessant, informativ und hilfreich. Die Besucher der idealen Website empfehlen diese Jedermann selbständig weiter. Und diese ideale Website hat einen sehr hohen Anteil von Besuchern, die über eine Suchmaschine kommen. Diese ideale Website wird für relevante Begriffe, die auf dieser Seite vorgestellt werden, in Suchmaschinen auf vorderen Plätzen gefunden. Bei der idealen Website verwandelt sich ein hoher Prozentsatz der Besucher in Käufer.
Hierzu musst du dir einmal folgendes vor Augen führen: Der absolute Großteil allen Traffics im Internet kommt durch Suchmaschinen zustande. Google hat einen Anteil von weit über 90% am Suchmaschinenverkehr. Vergiss Lycos, Yahoo und alle anderen. Konzentrier dich auf das, was Google über deine Website (und damit über dich bzw. dein Angebot) weiß. Wenn du bei Google nicht gefunden wirst, kennt man dich quasi nicht. Über 70% aller Leute, die sich im Internet bewegen, haben eine Kaufabsicht und nutzen Suchmaschinen dazu, das richtige Angebot zu finden.
Du kannst deine eigene Seite näher an dieses Ideal bringen und dein Angebot einem nie abreissenden, riesigen Besucherstrom zeigen. Denn die Menschheit erneuert sich sich permanent. Es gibt in jeder Sekunde tausende neue Internet-Benutzer. Der Zustand, daß alle Internet-Benutzer mindestens einmal deine Seite gesehen haben, wird nie eintreffen. Das Internet ist der mit weitem Abstand größte Marktplatz dieses Planeten.
Design follows function (Der Inhalt bestimmt das Design)
Ob du deine Website „gelungen, optisch ansprechend, hübsch“ findest, ist zwar für dich persönlich wichtig, ansonsten aber nahezu irrelevant. Denn die Geschmäcker sind sehr verschieden. So viele Menschen es gibt, so viele persönliche Meinungen wird es auch zu deiner Website geben. Die Kunst ist es, den Geschmack deiner Zielgruppe zu treffen. Dieser muss nicht zwangsläufig mit deinen Vorstellungen übereinstimmen. Und: mindenstens ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger, ist der Inhalt deiner Website. Sowohl der inhaltliche Aufbau als auch die Texte auf deinen Seiten müssen das widerspiegeln, was deine Besucher erwarten und suchen. Schritt 1 zur Verbesserung ist also: Du musst deine Zielgruppe besser kennenlernen bzw. überhaupt definieren. Basierend auf diesen Erkenntnissen müssen Texte erstellt werden, die für Suchende geschrieben werden, die auf der Suche nach dem sind, was du anbietest. Ein Bild und die Produktnummer reicht nicht. Die Suchmaschine zeigt das Bild nicht mit in den Suchergebnissen an und die Produktnummer sagt nur dir etwas. Nimm dir jedes Produkt einzeln vor, daß du anbieten willst. Teil ein A4-Blatt in 4 Bereiche:
- Kopf mit aussagekräftigem Titel
- Produktbeschreibung,
- die gewünschte Aktion,
- relevante Zusatzinformation (z.B. Käuferstimmen, Test-Ergebnisse, Anwendungsmöglichkeiten, …)
Die „gewünschte Aktion“ könnte z.B. sein, daß dir der Besucher eine E-Mail schreibt oder dich anruft (Anfrage) oder das Produkt in einen Warenkorb legt und kauft oder einen Newsletter abonniert. Die „gewünschte Aktion“ ergibt sich aus dem, was du anbietest. Nachdem du Blätter mit den Fakten und Beschreibungen deiner Produkte gefüllt hast, machst du mit weiteren Texten für deine Website weiter: Impressum, „Über uns“, … Zum Schluß überlegst du dir einen Text für die Startseite, die all das nochmal griffig zusammenfasst und die Worte enthält, die jemand nutzen könnte, der dein Angebot über eine Suchmaschine sucht. Erst dann machst du dir Überlegungen zur Struktur/Besucherführung der Seiten: Die Menüpunkte ergeben sich aus den Gruppierungen der bereits vorliegenden Texte. Eventuell ist es sinnvoll, ein 2. Menü mit sekundären Inhalten (Impressum, Datenschutz, …) anzulegen, dass sich weiter unten auf der Seite befindet. Bezieh in deine Überlegungen zur Benutzerführung ein, daß ein Besucher nicht unbedingt direkt auf der Startseite deiner Präsenz landet. Eine Website ist kein Buch. Ein „Cover“ in Form eines Flash-Intros ist absolut überflüssig. Das gilt für jede Form von „vorgelagerten Seiten“: weg damit. Stell dir nun einmal deine vorhandene Seite nackt vor, so wie sie eine Suchmaschine sieht. Ohne Grafiken, ohne Farben. Die puren Texte. Vergleich mit dem, was du erarbeitet hast. Stimmt es überein oder ist deine derzeitige Präsenz eher ein grafisches Meisterwerk ohne wirklichen Inhalt? Damit du es tatsächlich nachvollziehen kannst, wie eine Suchmaschine (ein textbasierter Webbrowser) deine Seite sieht, ruf nachfolgenden Link bitte einmal auf: kklynxview (öffnet sich in neuem Fenster). Du kannst oben in der Adresszeile hinter dem „get/“ einfach deine Web-Adresse (URL) eingeben, um deine Seite zu betrachten. So sieht eine Suchmaschine deine Seite. Spätestens jetzt sollte klar sein, wie wichtig die Texte auf deinen Seiten sind und daß die grafischen Elemente eine eher untergeordnete Rolle spielen. Sieh, dass der umgekehrte Weg, nämlich ein Design nach „optischem Eindruck“ auszuwählen, der Falsche ist. Plan deine Website bottom-up (Froschperspektive), nicht top-down (Vogelperspektive). Wir sind aber noch nicht am Ende der kleinen Reise in den grünen Himmel.
Deine Seite in Suchmaschinen: oben ist besser
Die Menschen, die etwas im Internet suchen, sehen von deiner Website in der Suchmaschine 4 Zeilen:
- Den Titel der Seite mit dem Treffer,
- die Beschreibung der Seite mit dem Treffer (2 Zeilen)
- sowie die Adresse der Seite mit dem Treffer.
Die meisten Menschen geben einen Suchbegriff ein und rufen einen der ersten 10 Suchergebnis-Treffer auf. Nur sehr wenige blättern weiter zu Seite 2 und noch sehr viel weniger zu Seite 3… Damit man dich also wahrnimmt, musst du mit deiner Seite idealerweise unter den ersten 10 Ergebnissen bei Google stehen. Du erinnerst dich: Google Suchmaschinenanteil: weit über 90%. Nun ist dieses Ziel nicht immer so einfach zu erreichen, denn möglicherweise bewegst du dich auf einem Markt mit sehr hoher Konkurrenzdichte. Aber du kannst deine Position in den Suchmaschinen definitiv verbessern: Sieh dir vorbehaltlos die Suchergebnisse nach einem Begriff an, für den du gefunden werden willst. Welchen von diesen würdest du als Unbeteiligter anklicken? Lies und beobachte sehr genau und vorbehaltlos. Stell keine Überlegungen darüber an, wer hinter diesem Suchergebnis steckt (vielleicht ein direkter Konkurrent?). Konzentrier dich auf das, was dort geschrieben steht und versetz dich in die Lage von jemandem, der dich beide nicht kennt. In diesem blau hinterlegten Titel sind die Begriffe, die du gesucht hast, fett dargestellt. Auch in der Beschreibung darunter sind die Suchbegriffe fett. Und der Text selbst beantwortet quasi die Suchanfrage. Und sogar der angezeigte Link enthält diese Suchbegriffe (wieder fett) und alles zusammen sagt dem Suchenden: Klick mich an. Hier bist du richtig.
Setz es in die Tat um
Falls du dich selbst nicht mit HTML auskennst, such jemanden, der HTML fließend beherrscht und bereits viele Websites erstellt hat. Leg ihm deine Inhalte vor und sag ihm (oder ihr), dass er das, was du als Titel festgelegt hast, in den HTML-Title und als Überschrift 1. oder 2. Ordnung (h1 oder h2) auf deine Website bringen soll, mit ein wenig Variation in der Wortwahl. Zudem soll das Konzentrat der Produktbeschreibung als max. 255 Zeichen großer Text in die meta-description gebracht werden. Und er soll die „gewünschte Aktion“ kontrastreich und gut erkennbar im oberen Bereich der Seite implementieren (vor Scrollen). Genauso soll sich das Hauptmenü von den Inhalten gut unterscheiden (hoher Kontrast). Damit jedem sofort auf den 1. Blick klar ist, wo das Menü ist. Besucher hassen es, wenn sie sich verloren glauben (und verlassen die Seite auf Nimmerwiedersehen). Kontrollier die Arbeit deines „Umsetzers“ mit dem vorhin vorgestellten Lynxviewer. Es gibt weiterhin eine große Anzahl kostenloser Tools wie dieses im Internet, mit denen du bestimmte Faktoren deiner Website prüfen/beurteilen kannst. Lies weiter und erfahre, worauf es beim Erstellen der Inhaltstexte für deine Website ankommt.
Texten ist eine Kunst
Jeder Text hat einen bestimmten Aufbau, eine logische Form. Prinzipiell ist der Aufbau zum Beispiel eines Krimis immer gleich: Spannend wird es zum Ende hin. Ein journalistischer Text hingegen ist so aufgebaut, dass das Wichtige oben steht. Man muss also am Besten schon durch die Überschrift erkennen, worum es sich dreht und wenn man das Auge ein wenig über die ersten Zeilen schweifen lässt, hat man das Wichtigste erfasst. Das ist historisch so entstanden, weil die sogenannten Textfahnen von den Leuten, die die Druckplatten für die Zeitungsseiten erstellt haben, schnell und einfach zu kürzen sein mussten. Eine komplette Umformulierung war zu damaligen Zeiten viel zu zeitaufwändig. Daher wurden von zu langen Texten einfach ein paar Sätze oder ganze Absätze weggelassen, damit die Textfahne eines Artikels in eine freie Lücke einer Zeitungsseite passte. Dieser Umstand kommt aber auch den Lesern entgegen: Man muss nicht die gesamte Zeitung lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Es genügt, das Auge am Frühstückstisch über die Top-Themen aus Wirtschaft, Politik, Sport und Lokales schweifen zu lassen, um informiert zu sein. Daher wird an dieser bewährten Form weiter festgehalten. Texte im Internet sollten normalerweise genau wie journalistische Texte aufbereitet werden: Das Wichtige oben. Nur wer die Regeln kennt, kann sich darüber hinwegsetzen. Es ist also möglich, mit diesen Textformen zu spielen und sie zu mischen. Dies wird oft und gerne in Werbetexten genutzt. In Werbetexten ist es unter Umständen gar nicht gewünscht, dem Kunden von vornherein die volle Wahrheit zu sagen. Man kann die Nebenwirkungen in ganz klein ganz ans Ende stellen, denn so werden sie nur von wenigen Menschen überhaupt gelesen (Menschen sind prinzipiell lesefaul). Auch bei diesem vorliegenden Artikel kommt eine Mischform zum Tragen. Um den Spannungsbogen zu der merkwürdigen Überschrift „Der Himmel ist grün“ und dem Versprechen, diese zu erklären, bis zum Ende des Textes zu halten, wurde die Erläuterung eben ans Ende gelegt. Denn es war die Intention des Verfassers, dass du diesen Text bis zum Ende durchliest, um den gesamten Zusammenhang zu verstehen.
Warum also ist nun der Himmel grün?
Der Himmel ist grün vor Geldscheinen, die direkt über deinem Kopf schweben. Deine Internet-Seite ist dein Boot, das auf den Wogen des Internet auf und ab schwappt. Leider schaukelt sie deine Website (Boot) nie so hoch, daß du an den Geldsegen herankommst. Nutz unbedingt die Chancen, die dir der größte Marktplatz dieses Planeten bietet. Nirgendwo sonst können Kleinstanbieter sich gegen Giganten durchsetzen. In der Darstellung in der Suchmaschine erscheinen alle Unternehmen gleich (4 Zeilen), egal, ob es sich dabei um einen milliardenschweren Konzern oder den Tante-Emma-Laden von nebenan handelt. Nirgendwo sonst sind auch bezahlte Anzeigen so effektiv und günstig wie im Internet. Und dazu noch genau verfolgbar. Je besser du deine Seiten auf die Befürfnisse deines Zielpublikums anpasst, desto mehr näherst du dich der idealen Website an. Du wirst sehen, dass es sich lohnt. Du kannst in den Suchergebnissen nach oben klettern, deine Konkurrenz im Regen stehenlassen und eine große Anzahl von Käufern über deine Internetpräsenz abwickeln. Wie du gesehen hast, verbirgt sich hier keine Hexerei, sondern nur das Wissen um die Besonderheiten dieser Marktplattform Internet. Dir kann keiner etwas über dein Geschäft erzählen. Zieh für die Erstellung einer suchmaschinenoptimierten Webpräsenz einen Fachmann hinzu, der sich auf diesem Gebiet so gut auskennt wie du dich auf deinem Gebiet.
Was möchtest du erreichen?
Erzähl mir, was du erreichen möchtest. Ich erkläre dir, worauf es ankommt und entwickle mit dir zusammen eine Strategie, um dein Ziel zu erreichen. Selbstverständlich ist ein erstes Gespräch per E-Mail, Telefon oder in unserem Büro kostenlos. Ich zeige dir deine Chancen auf und berate dich so ausführlich, wie du es wünschst. » Nimm jetzt Kontakt mit PHOENIXSEO.de, Frank Pfabigan, auf. Ich führe für dich die Suchmaschinenoptimierung deiner bestehenden Website durch oder erstelle eine suchmaschinenoptimierte Präsenz für dich. Zudem führe ich für dich auch erfolgreiches Suchmaschinenmarketing (Google Adwords) durch.