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Strategie

Wie du in 7 Schritten ein erfolgreiches Online-Geschäft aufbaust

Eine Website erfolgreich zu machen, ist nicht schwer, kann aber sehr viel Arbeit bedeuten. Je nachdem, welches Ziel es zu erreichen gilt und auf welche Basis man zurückgreifen kann. Nachfolgend findest du 7 einfache Schritte, um deine Website in eine Verkaufsfördermaschine zu verwandeln, die dir Umsatz generiert. Stell dir deine Website als Angestellten vor, ...

31. März 2015

Eine Website erfolgreich zu machen, ist nicht schwer, kann aber sehr viel Arbeit bedeuten. Je nachdem, welches Ziel es zu erreichen gilt und auf welche Basis man zurückgreifen kann. Nachfolgend findest du 7 einfache Schritte, um deine Website in eine Verkaufsfördermaschine zu verwandeln, die dir Umsatz generiert. Stell dir deine Website als Angestellten vor, der 24/7 für dich im Einsatz ist.

#1 Ziele

Definiere möglichst exakt, welche(s) Ziel deine Website für dich erfüllen soll. Achte darauf, daß diese Ziele auch erreichbar sind, ansonsten macht es keinen Sinn. Falls du derzeit 3 Besucher pro Tag hast, solltest du als nächstes Ziel evt. formulieren, am Tag dauerhaft 30 Besucher zu haben, nicht 3 Mio. Letztlich sollte dein Ziel auch zu deiner Website passen. Möchtest du einfach mehr Besucher? Möchtest du mehr Käufer? Möchtest du mehr Kontakte? Überlege weise und definiere deine erreichbaren Ziele. Du kannst ein großes Ziel auch in Teil-Schritten erreichen; mach einen Prozeß daraus. Alle Maßnahmen und Pläne, die ergriffen und geschmiedet werden, basieren auf den definierten Zielen. Die Ziele geben die Richtung vor, in die dein Team läuft.

#2 Suchmaschinenfreundliche Website

Searchengine friendly, SEF Prüfe, ob deine derzeitige Website auf der Höhe der Zeit ist und die Anforderungen an eine moderne Website möglichst zu 100% erfüllt. Hol dir ggf. externe Hilfe ins Haus, um deine 1980 erstellte Website ins Heute zu bringen. Wähle ggf. nochmals sorgfältig ein CMS und relaunche deinen bestehenden Inhalt mit einem neuen CMS. Es spielt dabei leider keine Rolle, wie aufwändig die damalige Erstellung der Website war; wenn es zu alt ist, muss es weg oder ausgetauscht werden. Ansonsten erwarten dich bei den nachfolgenden Schritten größere Probleme, die unter Umständen teuer gelöst werden müssen. Anstatt also eine Problemwolke (veraltete Website, veraltete Technik) vor sich herzuschieben, befreie dich davon, setze auf ein modernes CMS wie Drupal oder Joomla, halte die Google Webmaster Richtlinien ein, verwende Rich Snippets / RDFa, richte gleich Google-Analytics und Google Webmaster Tools zur Analyse des Besucherstroms ein und dergleichen mehr. In Abhängigkeit von deinem derzeitigen Stand der Dinge kann allein dieser Punkt eine große Menge Arbeit bedeuten, wenn du eine Website mit sehr vielen Seiten hast. Bitte mach nicht den Fehler, den Inhalt schon bei dieser Übertragung auf ein neues System zu verändern. Behalte den Inhalt exakt so, wie er ist und wechsle nur die Basis aus. Und vergiss nicht, deine bei Google bekannten alten URLs auf die neuen weiterzuleiten. Und: ja, nutz auf jeden Fall ein CMS. Dinge sollen auch für die Inhaltsersteller einfach und schnell nutzbar sein. Zudem bietet ein CMS weitere Vorteile gegenüber manuell erzeugten HTML-Seiten.

#3 Google Adwords

Der Windkanal für deine Website Du kennst es aus der Automobilbranche: Ein neues Automodell muss sich unter anderem erst im Windkanal bewähren. Für deine Website ist Google Adwords dieser Windkanal. Überleg dir ein Monatsbudget, daß du 3 Monate in Adwords als Test versenken kannst, ohne daß es dich in Schwierigkeiten bringt. Vorausgesetzt, du hast all deine Meßinstrumente und dein Expertenteam bereit, starte den Windkanal und schicke mit Hilfe von Google Adwords eine große Zahl von Besuchern über deine Website und sauge die statistischen Daten in Google Analytics auf, um sie auswerten zu können.

#4 Suchmaschinenoptimierung

Searchengine Optimization, SEO Aus den bisherigen Erkenntnissen, basierend auf empirischen Daten aus Analytics und Adwords, weißt du so ungefähr, wie deine Käufer angesprochen werden wollen, damit sie das tun, was sie wollen. Verändere nun Schritt für Schritt an den Stellen, die die Statistiken aufzeigen (z.B. durch hohe Absprungrate), die Inhalte deiner Website so, daß mehr Menschen darauf aufmerksam werden und länger bleiben. Außerdem geht es ans Eingemachte: Rekonfiguriere die UI und die UX (das ist nicht dasselbe) so, daß deine Besucher so über die Inhalte geführt werden, daß sie in deinem Conversion Funnel landen und die gewollte Aktion (Call to Action) ausführen, also z.B. einen Kauf tätigen, anrufen oder dein Kontaktformular ausfüllen. Generiere neue Inhalte, verändere vorhandene Inhalte so, daß Menschen, die auf der Suche danach sind, dies möglichst an vorderen Positionen in Suchmaschinen finden; formen sie ihren SERP-Eintrag. Kauf definitiv keine Links.

#5 Social Media Marketing

Social Media Optimization, SMO Nutz deine vorhandenen Inhalte, um diese auf Social Media Sites zu posten, um so noch mehr (andere) Menschen auf deine Website und die darin liegenden Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Nutz auch Bild-Websites wie Pinterest, Flickr und andere, um deine – natürlich nicht gekauften – Bilder mit einem Backlink auf deine Website zu posten. Unterschätz nicht die Power von Suchergebnistreffern aus Facebook und Google Plus. Nutz die Social Media Websites aber auch, um Nachrichten im Stil der Social Media Website zu verbreiten. In Facebook erreichst du mit niedlichen Katzenbildern fast genauso viele Menschen wie mit Nacktbildern. Schlag mit solchen Inhalten Wellen, auf denen Leute zu dir zurücksurfen. Wenn du langweilige, nüchterne Produkte hast, musst du dir etwas phantasievolles einfallen lassen. Aber selbst Bestattungsurnen kann man mit Witz und Charme einer großen Menge von Menschen positiv präsentieren.

#6 E-Mail Marketing

Dein Newsletter Du weißt nun ziemlich genau, wie du Menschen überzeugen kannst, deine Website zu besuchen und deine Produkte zu kaufen. Nun binde sie an dich und gehe einen Schritt weiter auf diese zu: Schöpf die Möglichkeiten des E-Mail Marketings voll aus, entwirf eine ungefähre Richtungsvorgabe für Themen für deinen Newsletter und schick den ersten auf die Reise. Wie gewohnt liest du dann nach dem Ablauf von 2 Wochen die Statistiken des Newsletters ab, um herauszufinden, wie dieser bei deinem Zielpublikum ankam und was du noch verbessern kannst. Nutz definitiv Mailchimp für dein professionelles E-Mail Marketing. Ein Windows-Programm, das Massenmails verschicken kann, gehört entsorgt.

#7 Pressearbeit

Lass von dir Reden Jetzt, und erst dann geh den nächsten Schritt in die Public Relations und schau dich mal um, welche Fachblätter, Lokalzeitungen und großen Tageszeitungen in deinem Umfeld üblich sind. Geh auf die Herausgeber zu, hol dir deren Mediadaten (Preise, Anzeigenformate, Erscheinungstermine, Verbreitung etc.) und plane deine Presseartikel und ggf. Anzeigen. Denk für die Zeitung/Zeitschrift mit und bereite z.B. einen redaktionellen Artikel zu einem Thema, das auch deines ist, vor und schlag der Zeitung vor, diesen Artikel (revidiert) zusammen mit einer Anzeige von dir zu veröffentlichen. Der Grund dafür ist Folgender: Alles, was sich im Internet abspielt, ist nicht „greifbar“, auch wenn es unter Umständen große Reichweiten und eh eine tolle Sache ist. Indem etwas von dir in einer Zeitung abgedruckt wird, wird es ein Stück realer und überzeugt auch Leute, die nicht im Internet unterwegs sind. Das Gleiche gilt auch für Radio, Fernsehen und weitere Medien: Wenn du an diesem Punkt angelangt bist, steht dir prinzipiell jeder Vertriebsweg offen. Geh nur, wie in den Schritten zuvor, so vor, daß sich alles in geplanten Schritten abspielt, die möglichst auch meßbar sind.

Zusammenfassung

Je mehr Liebe du in deine Website steckst, desto besser und erfolgreicher wird sie sein. Versuch nicht, alles auf einmal zu wollen, sondern entwickle deine persönliche Strategie und arbeite langsam und beständig an der Realisierung. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

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