Wie Sie in 7 Schritten ein erfolgreiches Online-Geschäft aufbauen

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Eine Website erfolgreich zu machen, ist nicht schwer, kann aber sehr viel Arbeit bedeuten. Je nachdem, welches Ziel es zu erreichen gilt und auf welche Basis man zurückgreifen kann.

Nachfolgend finden Sie 7 einfache Schritte, um Ihre Website in eine Verkaufsfördermaschine zu verwandeln, die Ihnen Umsatz generiert. Stellen Sie sich Ihre Website als Angestellten vor, der 24/7 für Sie im Einsatz ist.

#1 Ziele

Definieren Sie möglichst exakt, welche(s) Ziel Ihre Website für Sie erfüllen soll. Achten Sie darauf, daß diese Ziele auch erreichbar sind, ansonsten macht es keinen Sinn. Falls Sie derzeit 3 Besucher pro Tag haben, sollten Sie als nächstes Ziel evt. formulieren, am Tag dauerhaft 30 Besucher zu haben, nicht 3 Mio.

Letztlich sollte Ihr Ziel auch zu Ihrer Website passen. Möchten Sie einfach mehr Besucher? Möchten Sie mehr Käufer? Möchten Sie mehr Kontakte? Überlegen Sie weise und definieren Sie Ihre erreichbaren Ziele. Sie können ein großes Ziel auch in Teil-Schritten erreichen; machen Sie einen Prozeß daraus.

Alle Maßnahmen und Pläne, die ergriffen und geschmiedet werden, basieren auf den definierten Zielen. Die Ziele geben die Richtung vor, in die Ihr Team läuft.

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#2 Suchmaschinenfreundliche Website Searchengine friendly, SEF

Prüfen Sie, ob Ihre derzeitige Website auf der Höhe der Zeit ist und die Anforderungen an eine moderne Website möglichst zu 100% erfüllt. Holen Sie sich ggf. externe Hilfe ins Haus, um Ihre 1980 erstellte Website ins Heute zu bringen. Wählen Sie ggf. nochmals sorgfältig ein CMS und relaunchen Sie Ihren bestehenden Inhalt mit einem neuen CMS. Es spielt dabei leider keine Rolle, wie aufwändig die damalige Erstellung der Website war; wenn es zu alt ist, muß es weg oder ausgetauscht werden. Ansonsten erwarten Sie bei den nachfolgenden Schritten größere Probleme, die unter Umständen teuer gelöst werden müssen.

Anstatt also eine Problemwolke (veraltete Website, veraltete Technik) vor sich herzuschieben, befreien Sie sich davon, setzen Sie auf ein modernes CMS wie Drupal oder Joomla, halten Sie die Google Webmaster Richtlinien ein, verwenden Sie Rich Snippets / RDFa, richten Sie gleich Google-Analytics und Google Webmaster Tools zur Analyse des Besucherstroms ein und dergleichen mehr.

In Abhängigkeit von Ihrem derzeitigen Stand der Dinge kann allein dieser Punkt eine große Menge Arbeit bedeuten, wenn Sie eine Website mit sehr vielen Seiten haben. Bitte machen Sie nicht den Fehler, den Inhalt schon bei dieser Übertragung auf ein neues System zu verändern. Behalten Sie den Inhalt exakt so, wie er ist und wechseln Sie nur die Basis aus. Und vergessen Sie nicht, Ihre bei Google bekannten alten URLs auf die neuen weiterzuleiten.

Und: ja, nutzen Sie auf jeden Fall ein CMS. Dinge sollen auch für die Inhaltsersteller einfach und schnell nutzbar sein. Zudem bietet ein CMS weitere Vorteile gegenüber manuell erzeugten HTML-Seiten.

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#3 Google Adwords Der Windkanal für Ihre Website

Sie kennen es aus der Automobilbranche: Ein neues Automodell muß sich unter anderem erst im Windkanal bewähren. Für Ihre Website ist Google Adwords dieser Windkanal. Überlegen Sie sich ein Monatsbudget, daß Sie 3 Monate in Adwords als Test versenken können, ohne daß es Sie in Schwierigkeiten bringt.

Vorausgesetzt, Sie haben all Ihre Meßinstrumente und Ihr Expertenteam bereit, starten Sie den Windkanal und schicken Sie mit Hilfe von Google Adwords eine große Zahl von Besuchern über Ihre Website und saugen Sie die statistischen Daten in Google Analytics auf, um sie auswerten zu können.

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#4 Suchmaschinenoptimierung Searchengine Optimazation, SEO

Aus den bisherigen Erkenntnissen, basierend auf empirischen Daten aus Analytics und Adwords, wissen Sie so ungefähr, wie Ihre Käufer angesprochen werden wollen, damit Sie das tun, was Sie wollen. Verändern Sie nun Schritt für Schritt an den Stellen, die die Statistiken aufzeigen (z.B. durch hohe Absprungrate), die Inhalte Ihrer Website so, daß mehr Menschen darauf aufmerksam werden und länger bleiben.

Außerdem geht es ans Eingemachte: Rekonfigurieren Sie die UI und die UX (das ist nicht dasselbe) so, daß Ihre Besucher so über die Inhalte geführt werden, daß sie in Ihrem Conversion Funnel landen und die gewollte Aktion (Call to Action) ausführen, also z.B. einen Kauf tätigen, anrufen oder Ihr Kontaktformular ausfüllen.

Generieren Sie neue Inhalte, verändern Sie vorhandene Inhalte so, daß Menschen, die auf der Suche danach sind, dies möglichst an vorderen Positionen in Suchmaschinen finden; formen sie ihren SERP-Eintrag.

Kaufen Sie definitiv keine Links.

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#5 Social Media Marketing Social Media Optimization, SMO

Nutzen Sie Ihre vorhandenen Inhalte, um diese auf Social Media Sites zu posten, um so noch mehr (andere) Menschen auf Ihre Website und die darin liegenden Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Nutzen Sie auch Bild-Websites wie Pinterest, Flickr und andere, um Ihre - natürlich nicht gekauften - Bilder mit einem Backlink auf Ihre Website zu posten. Unterschätzen Sie nicht die Power von Suchergebnistreffern aus Facebook und Google Plus.

Nutzen Sie die Social Media Websites aber auch, um Nachrichten im Stil der Social Media Website zu verbreiten. In Facebook erreichen Sie mit niedlichen Katzenbildern fast genauso viele Menschen wie mit Nacktbildern. Schlagen Sie mit solchen Inhalten Wellen, auf denen Leute zu Ihnen zurücksurfen. Wenn Sie langweilige, nüchterne Produkte haben, müssen Sie sich etwas phantasievolles einfallen lassen. Aber selbst Bestattungsurnen kann man mit Witz und Charme einer großen Menge von Menschen positiv präsentieren.

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#6 E-Mail Marketing Ihr Newsletter

Sie wissen nun ziemlich genau, wie Sie Menschen überzeugen können, Ihre Website zu besuchen und Ihre Produkte zu kaufen. Nun binden Sie sie an sich und gehen einen Schritt weiter auf diese zu: Schöpfen Sie die Möglichkeiten des E-Mail Marketings voll aus, entwerfen Sie eine ungefähre Richtungsvorgabe für Themen für Ihren Newsletter und schicken Sie den ersten auf die Reise.

Wie gewohnt lesen Sie dann nach dem Ablauf von 2 Wochen die Statistiken des Newsletters ab, um herauszufinden, wie dieser bei Ihrem Zielpublikum ankam und was Sie noch verbessern können.

Nutzen Sie definitiv Mailchimp für Ihr professionelles E-Mail Marketing. Ein Windows-Programm, daß Massenmails verschicken kann, gehört entsorgt.

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#7 Pressearbeit Lassen Sie von sich Reden

Jetzt, und erst dann gehen Sie den nächsten Schritt in die Public Relations und schauen sich mal um, welche Fachblätter, Lokalzeitungen und großen Tageszeitungen in Ihrem Umfeld üblich sind. Gehen Sie auf die Herausgeber zu, holen Sie sich deren Mediadaten (Preise, Anzeigenformate, Erscheinungstermine, Verbreitung etc.) und planen Sie Ihre Presseartikel und ggf. Anzeigen. Denken Sie für die Zeitung/Zeitschrift mit und bereiten Sie z.B. einen redaktionellen Artikel zu einem Thema, das auch Ihres ist, vor und schlagen Sie der Zeitung vor, diesen Artikel (revidiert) zusammen mit einer Anzeige von Ihnen zu veröffentlichen.

Der Grund dafür ist Folgender: Alles, was sich im Internet abspielt, ist nicht "greifbar", auch wenn es unter Umständen große Reichweiten und eh eine tolle Sache ist. Indem etwas von Ihnen in einer Zeitung abgedruckt wird, wird es ein Stück realer und überzeugt auch Leute, die nicht im Internet unterwegs sind.

Das Gleiche gilt auch für Radio, Fernsehen und weitere Medien: Wenn Sie an diesem Punkt angelangt sind, steht Ihnen prinzipiell jeder Vertriebsweg offen. Gehen Sie nur, wie in den Schritten zuvor, so vor, daß sich alles in geplanten Schritten abspielt, die möglichst auch meßbar sind.

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Zusammenfassung

Je mehr Liebe Sie in Ihre Website stecken, desto besser und erfolgreicher wird sie sein. Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu wollen, sondern entwickeln Sie Ihre persönliche Strategie und arbeiten Sie langsam und beständig an der Realisierung. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

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